Einladung zum Kurs - Mähen mit der Sense
Elisabeth Juli 1st, 2010
Der Duft von Sommer liegt in der Luft. Frisch gemähtes Gras, Kräuter, Erde und Sonnenschein. Ökologisch - effektiv - leise - gesund - leicht. Die Renaissance einer bäuerlichen Kunst
Einladung zum Kurs: Mähen mit der Sense am 16. und 17. Juli 2010

Blühende Wiesen sind ein Segen für Bienen, Insekten und viele Kräuter. Hohes Gras - der klassische Fall für die Sense. Spüren Sie den Boden und riechen Sie den Duft von frisch geschnittenem Gras! Ein erfüllendes Erlebnis in der freien Natur. Richtiges Mähen ist gesund und macht Freude! Lernen Sie in kurzer Zeit, worauf es ankommt - unter professioneller Anleitung von Georg Hahn, Biobauer und ausgebildeter Sensenlehrer aus Holzkirchen-Großhartpenning.
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Infos zum Sensenmähen
Kursinhalt, Ablauf und Veranstaltungsort:
FREITAG
Beginn ist am Freitag den 16. Juli um 16 Uhr im Lebensraum Kunst. Georg Hahn zeigt einen einführenden Film und zeigt uns, wie eine Sense gedengelt (und damit geschärft) wird. Ende am Freitag gegen 21 Uhr, bitte etwas mitbringen fürs gemeinsame Abendessen, Übernachtung ist möglich!
SAMSTAG
Weiter geht’s am Samstag den 17. Juli von 7 bis 13 Uhr: ….das erste praktische Mähen im frischen Morgentau auf der sommerlichen Wiese
Um 9 Uhr gibts ein gemeinsames Frühstück, von 10 bis 13 Uhr ausführliche Sensen-Praxis: Mähen in der Ebene, Ausmähen von Bäumen, Sträuchern und Hecken, Mähen am Hügel.
Kursgebühr: 90 Euro. Der Kurs eignet sich auch für Kinder ab 10 Jahre! Damit wir für jeden Teilnehmer eine passende Sense bereit stellen können, bitten wir Sie, bei der Anmeldung die genaue Körpergröße angeben.

Der Kurs wird organisiert von Nina Frare - Info und Anmeldung bitte direkt bei Nina:
Tel.: 08102 / 78 41 95, email an Nina muetterpflege@gmx.de
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 10 Personen begrenzt - wir bitten daher um rechtzeitige Anmeldung!
Veranstaltungsort:
Den Film zeigen wir im Lebensraum Kunst, Dorfstraße 4, 85662 Hohenbrunn. Der Praxisteil ist im nahe gelegenen Garten (Permakulturgarten Hohenbrunn), Dorfstraße 8 a, 85662 Hohenbrunn.
Permakulturell gestaltete Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen rücksichtsvoll so miteinander kombiniert wird, dass die Bedürfnisse aller adäquat erfüllt werden. Bei der Gestaltung solcher Systeme werden insbesondere die integrativen Denkansätze und Erkenntnisse aus Systemtheorie, Biokybernetik und Tiefenökologie angewandt.
Wenn man Permakultur näher kennen lernt, wird eines sehr bald deutlich: Das anfassbare, sichtbare Projekt ist nur die Spitze des Eisberges. Es ist ein Ergebnis von “Permakulturplanung”, einer von den ethischen Grundsätzen der “Sorge um die Erde und die Menschen” bestimmten, lösungsorientierten Planungsart, die Prinzipien und Muster in der Natur nachahmt und sich gleichzeitig moderner Technologien bedient. Dabei verzahnt sich Permakulturplanung auch mit dem gesamten Bereich der Systemik, indem sie die Erde als einen lebendigen Organismus betrachtet, dessen Bestandteile niemals isoliert voneinander sind, sondern in permanenter Wechselwirkung zueinander stehen.
Eine Permakulturplanung beginnt immer mit sorgfältiger Beobachtung. Aus vielen verschiedenen Blickwinkeln wird ein Problem beleuchtet: Wie würde ein Kind diesen Garten erleben und wie würde es ein Singvogel tun? Es gilt, möglichst unvoreingenommen an ein Projekt heran zu treten und dabei über das Offensichtliche hinaus zu gelangen. So gewinnt man das beste Material für eine tiefschürfende Analyse der Ausgangssituation, die später Grundlage für die eigentliche Planung ist. An den Entwurf werden nun die hohen Maßstäbe der Natur angelegt: Synergien und Kreisläufe, Multifunktionalität und Flexibilität sollen beispielsweise erzeugt werden. Die zukünftigen Betreiber des Projektes werden an dem Gestaltungsprozess beteiligt. Sie, die ja auch ein Teil des nun entstehenden Systems sind, sollen befähigt werden, es auch selbständig erhalten und verbessern zu können.